Obwohl das Bergwerkseigentum fast 98 ha beträgt, hat die SKU nur einen Aufschluss von 20 ha beantragt. Bürger, Politiker und Umweltschützer vermuten dahinter eine bewusste Hinhaltetaktik nach dem Motto: ist der Liebschützberg im großen Verfahren nicht machbar, dann werden Tatsachen in Cavertitz geschaffen.
Ein Verzicht auf den Liebschützberg zugunsten eines kleineren Steinbruchs in Cavertitz? Solche Salamitaktiken wollen die Abbaugegner nicht akzeptieren. Und gegeneinander ausspielen lassen wollen sie sich erst recht nicht.
Die Agrargenossenschaft Laas als Bewirtschafter der betroffenen Fläche fürchtet Schlimmes: neben Belastungen durch 25-Tonner, Lärm, Staub, Erschütterungen durch Sprengung sind auch die umliegenden Flächen von mehreren 100 ha von der geplanten Grundwasserabsenkung betroffen. Sie könnten landwirtschaftlich wertlos werden. Mehr als 80 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft sind direkt gefährdet. In welcher Relation stehen hier die versprochenen 6 bis 8 Jobs, die im Steinbruch entstehen?
