Die Schotter- und Kiesunion Leipzig-Hirschfeld (SKU) plant seit Anfang der 90er Jahre Gesteinsabbau rings um den Liebschützberg.
In dieser Zeit hat sie sich zusätzlich eine Fläche von knapp 98 Hektar Bergwerkseigentum gleich nebenan in Cavertitz gesichert.
Anwohner und des Liebschützbergs nahmen die Pläne nicht ungefragt hin und gründeten den Verein "Rettet den Höhenzug Liebschützberg". Während des Planfeststellungsverfahrens reichten sie mehr als 800 Einwände ein. Ende Oktober 2007 beantragte die Gesteinsfirma beim Sächsischen Oberbergamt in Freiberg eine Aussetzung des Verfahrens für zwei Jahre. Parallel dazu bemüht sich die Firma aber seit 2006 auf Umwegen weiter ums Liebschützberger Gebiet.
Zwei bis vier Kilometer Luftlinie entfernt vom ursprünglichen Standort Liebschützberg soll nun bei den Dörfern Cavertitz, Laas und Klingenhain ein neuer Steinbruch aufgebaggert werden. Das plant die Schotter- und Kiesunion:
- Abbau von ca. 15 Millionen Tonnen Granodiorit-Gestein auf
- 20 Hektar Größe
- in den kommenden 40 Jahren bis 2050
- Regelarbeitszeit des Steinbruchs: 6.00 - 22.00 Uhr
- Sprengungen und mechanische Zerkleinerung des Gesteins
- 6-8 Arbeitsplätze sollen entstehen
